Dienstag, 5. August 2008

Lefty sucht eine Braut

1922 wohnten kaum hundert Menschen in dem Dorf. Weniger als die Hälfte davon waren Frauen. Von siebenundvierzig Frauen waren einundzwanzig alt. Weitere zwanzig waren mittelalte Ehefrauen. Drei waren junge Mütter, jede mit einer Tochter in Windeln. Eine war seine Schwester. Blieben zwei heiratsfähige Mädchen. Die Desdemona nun eilends aufzählte.
"Wieso sollte es hier keine Mädchen geben? Was ist mit Lucille Kafkalis? Das ist ein nettes Mädchen. Oder Victoria Pappas?"
"Lucille riecht", antwortete Lefty sachlich. "Sie badet vielleicht einmal im Jahr. An ihrem Namenstag. Und Victoria?" Er strich sich mit dem Finger über die Oberlippe. "Victoria hat einen Bart, der größer ist als meiner. Ich will mit meiner Frau nicht das Rasiermesser teilen." Und er legte die Kleiderbürste hin und zog sich die Jacke an. "Warte nicht auf mich", sagte er und verließ das Schlafzimmer.


Später gibt Desdemona den beiden Frauen "Unterricht in feiner Lebensart", Lefty fällt auf, dass Vicky keinen Schnurrbart mehr hat und dass Lucille nach Blumen duftet. Aber wie das Leben so spielt, kommt alles ganz anders ...
Die ganze Geschichte gibt es in Middlesex. Ich bin noch beim Lesen, kann das Buch aber jetzt schon wärmstens empfehlen.

Montag, 4. August 2008

Christian the lion

Ein wunderbares Video von einem meiner Artgenossen ;):

Dienstag, 29. Juli 2008

Geschichte der Haarentfernung

Mehrere aufschlussreiche Artikel über die Geschichte der Haarentfernung gibt es hier zu lesen:
Ladyshave

Ausstellung "GUTE HAARE, SCHLECHTE HAARE"

Die Ausstellung "GUTE HAARE, SCHLECHTE HAARE" wurde im Herbst 2007 vom Frauendokumentations- und Projektzentrum und vom Frauengesundheitszentrum in Graz präsentiert.
Eine 11seitige Zusammenfassung der dort geführten Vorträge von Jennifer Pichler und Kerstin Pirker kann kostenlos heruntergeladen werden: GUTE HAARE, SCHLECHTE HAARE
Besonders hat mich diese Stelle angesprochen:

„Das mache ich nur für mich!“ sagen viele Frauen. Und: „Jede wie sie mag, aber ich find's rasiert schöner!“
Individualisierung ist ein günstiger Nährboden, um gesellschaftliche Normen bis zur Unkenntlichkeit zu verschleiern. Wenn jede glaubt, selbst zu entscheiden, fällt gar nicht weiter auf, dass alle die gleiche Entscheidung treffen.
Das Schönheitsideal ist vereinheitlicht. Wo nur eines ist, gibt es nichts zu wählen. Es gibt tatsächlich keine Präsenz von körper- und gesichtsbehaarten Frauen im öffentlichen Raum. Gäbe es vielfältige Schönheitskonzepte, Frauen mit oder ohne Körperhaare, dann hätten Frauen Wahlfreiheit.
Körperhaare sind jedoch gesellschaftlich unsichtbar, sodass sie zu tragen der Entscheidung
gleichkommt, nicht schön sein zu wollen.

Und diese hier:
Wenn schon keine Wahlfreiheit, welche Möglichkeiten hat die Körperhaarträgerin?
a) Sie meidet Orte, Menschen und Situationen, wo Schönheitsideale (re)produziert werden. (Sehr schwierig, wenn sie am gesellschaftlichen Leben Teil haben bzw. wenn sie schön sein möchte.)
b) Sie gründet einen Club der Körperhaarträgerinnen, bei grober Diskriminierung vielleicht eine Selbsthilfegruppe, um sich persönlich zu stärken und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.
c) Sie reagiert paradox, färbt sich ihre Körperhaare pink und gelb und trägt sie mit Stolz. Vielleicht ist sie damit Pionierin einer Trendwende.
d) Sie verfügt über eine starke Persönlichkeit und „bemerkt“ gar nicht, dass sie schief angeschaut wird. (Wer ist stark genug, um mit den Attributen „hässlich, ungepflegt, eklig“ zu leben?)

Quelle: GUTE HAARE, SCHLECHTE HAARE

Wirkung

Ich schrieb ja eben schon, dass ich gestern mit deutlichem ein-Wochen-Bart ;) aus dem Urlaub zurückkam. Die Härchen sind nicht besonders lang geworden, vielleicht 3-5 mm? Sie fühlen sich viel weicher an als die ganz kurzen Stoppeln und ich bin verwundert, dass so viele blond sind.
Ich habe aus Neugier meinen Partner gefragt, wie das auf ihn wirkt. Er sagte, dass er sich beim Abholen im Bahnhof anfangs unangenehm berührt fühlte. Die "Schatten am Kinn" machte auf ihn den Eindruck von Ungepflegtheit. Er konnte mir nicht genau sagen, ob es ein ähnliches Gefühl ist wie beim Anblick eines Mannes mit Dreitagebart, meinte aber, dass es sich davon unterscheidet. Meine inzwischen ziemlich haarigen Beine verursachen bei ihm keine Assoziationen zu mangelnder Hygiene.
Interessant.
Vielleicht trau ich mich doch noch, die Leute, mit denen ich diese Woche verbracht habe zu fragen, wie mein Aussehen auf die wirkt. Spannend wäre das allemal, zu verlieren hab ich nichts, gesehen haben sie mich sowieso alle aus der Nähe ...

Urlaub

Eine Woche Urlaub. Zelten, viele Kinder, den ganzen Tag draußen, Baden, Lagerfeuer, Spielen und Reden mit lieben Menschen.
Ich habe beim Kofferpacken ganz bewusst Epilierer, Pinzette, Spiegel und Rasiersachen im Bad liegenlassen. Ich wollte mal schauen, was passiert.
Und?
Erstens - ich lebe immer noch :D. Zweitens - ich habe in dieser Zeit kaum an meine Behaarung gedacht. Erst am vorletzten Tag habe ich mich ein wenig erschrocken, als ich mein Spiegelbild auf dem dunklen Bildschirm meiner Kamera sah - die Stoppeln am Kinn waren schon sehr deutlich sichtbar. Vor einem Jahr hätte ich mich vermutlich täglich für eine halbe Stunde zum Epilieren ins Zelt zurückgezogen. Aber irgendwie brauchte ich das jetzt nicht mehr.
Ich wurde von einer Frau gefragt, ob ich mich innerlich tatsächlich so bedingungslos akzeptiere, wie es äußerlich den Anschein hat. Boah. Ich war ziemlich baff, dass ich auf jemanden so wirke.
Wegen meiner Haare gab es nur einen Kommentar, und zwar von einem Neunjährigen. Ich hatte letztens ein Gespräch mit einer Frau, die sich sehr sehr verletzt fühlte, weil eine Jugendliche in aller Öffentlichkeit sagte: "Die hat ja einen Bart." Ich konnte es nachvollziehen, dass das sehr unangenehm ist. Hatte aber für mich das Gefühl, dass es mir inzwischen anders gehen würde, wenn ich in einer ähnlichen Situation wäre. Allerdings wusste ich nicht, wie es ist, wenn das tatsächlich geschieht.
Wir saßen also allesamt am Frühstückstisch (15 große und kleine Menschen etwa) und Thomas sagte laut und für alle vernehmlich: "L. hat ja 'nen Bart!" Ich spürte nach, wie es mir damit ging - ich war einfach nur ruhig und gelassen, nahm ein wenig Unsicherheit und das kurzzeitige Schweigen im Raum wahr. Kein bisschen Unsicherheit, Zorn, Ärger oder ähnliches bei mir. Ich sagte: "Thomas hat keinen Ba-art!" :D Und damit war das Thema bei mir abgehakt. Ich war dankbar für die Gelegenheit, das nochmal "durchfühlen" zu können und hab das im Nachhinein auch noch Thomas' Mutter gesagt. Sonst hat mich niemand mehr darauf angesprochen.

Donnerstag, 10. Juli 2008

Hirsutizm

Hier gibt es einen Thread in einem polnischen Forum, wo eine Frau Austausch mit anderen Betroffenen sucht:
kafeteria.pl
Mein Blog wird dort auch empfohlen (Seite 288, Eintrag vom 9.7. um 17:49) *freu*.

Montag, 9. Juni 2008

Kinder

Ich genieße diesen Sommer die Sonne sehr. Bisher war es immer so, dass ich groß geplant habe, sie an meine Haut ranzulassen. Wenn ich die Beine und den Bauch epiliert habe. Und meistens hatte ich dann den ganzen Sommer über lange Hosen an. Jetzt habe ich die Strategie geändert. Ich hab mir einen Bikini gekauft, und ich leg mich auf eine Wiese, wo wenige Menschen sind, wo ich nicht beobachtet werde. Und es ist so klasse!
Ein Planet von 5,972 Tausend Trillionen Tonnen unter mir, die Wärme von einem 150 Mio km entfernten Stern auf meiner Haut, ein sanfter Wind streichelt die Millionen Haare und Härchen an mir, und ich kann einfach daliegen und das alles genießen.
Heute morgen kam es aber ganz anders. Ich hatte wieder ein schönes Plätzchen gefunden. Nicht ganz menschenleer, aber die wenigen Leute waren mehr als 100 Meter entfernt. Ein Rentnerehepaar mit Campingtisch und -stühlen, eine junge Frau mit Hund und Buch und ein paar Kinder.
Ich machte es mir gemütlich, holte mein Buch raus (Die Insel der Farbenblinden von Oliver Sacks) und begann zu lesen. Ich hörte Kinderstimmen hinter mir, die immer näher kamen. Ich drehte mich um und kriegte erstmal einen Schreck - die kamen direkt auf mich zu *huch*. Ein Reflex befahl mir, mich ganz schnell in meine Decke einzuwickeln, mich schlafend zu stellen oder fluchtartig aufzubrechen. Aber die Löwin in mir hatte keine Lust zur Flucht, sie war sich ihrer Kraft bewusst. Also drehte ich mich seelenruhig auf den Rücken, ließ die Kinderblicke auf meine Beine und meinen Bauch zu, bereitete mich innerlich schon auf Fragen vor, à la "bist du ein Mann oder eine Frau?" oder "warum hast du so viele Haare?". Aber nichts dergleichen, stattdessen: "Können Sie mal auf die hier aufpassen?" und "Die Jungs ärgern uns!" Und ganz bald sind sie geschlossen wieder abgezischt.
Eine Viertelstunde später kam die Truppe dann nochmal in Zweierreihe mit zwei Lehrerinnen 5 m entfernt vorbei. Die letzten beiden Mädels drehten sich mehrmals zu mir um, tuschelten und kicherten - ich ging in mich, ob mich das jetzt irgendwie berührt. Aber da war nichts. Keine Unsicherheit, keine Trauer, keine Wut. Stattdessen Sonne, Wind und Erde.

Mittwoch, 4. Juni 2008

Wie denn sonst.



Danke für das Foto an olive!

Freitag, 30. Mai 2008

Sag ich doch!

Ich schrieb am 29.1.08, dass ich mich momentan für den Braun 5585 Epilierer Silk-épil Xelle Easy Start Body & Face traumviolett entscheiden würde, wenn ich einen Epilierer brauchen sollte.
Stiftung Warentest hat jetzt Enthaarungsmethoden getestet (siehe Zeitschrift Test, Heft 06/2008) - Sieger bei den Epilierern ist genau der von mir gekürte Favorit, wie das Presseportal berichtet.
Bei den Rasierern gewann der Gillette Venus Vibrance.

Donnerstag, 29. Mai 2008

angeguckt

Heute war so ein Tag, wo ich mich von allen Seiten angestarrt fühlte.
Seltsam nur, dass mich das gar nicht mehr so kirre macht.
Eine vielleicht 10jährige stand mehrere Minuten neben mir, während ich mich mit ihrer Mutter unterhielt, ich spürte ihre Blicke auf meiner Haut. Sie war ganz ernst, wirkte irgendwie fassungslos oder zumindest ratlos, sprach kein einziges Wort.
Ich versuche gerade, in einer neuen Menschengruppe Fuß zu fassen - heute hatte ich den Eindruck, dass ich von den meisten sehr vorsichtig aus der Ferne gemustert werde. Stört mich allerdings nicht wirklich - ich kann ja auch dort sein und mein eigenes Ding machen. Was neu ist: es ist mir sowas von egal, ob ich engere Kontakte knüpfe oder nicht, ob mich jemand mag oder nicht. Solange es meinem Kind gut geht (und das tut es), kann ich auch in einer Ecke sitzen und lesen oder schreiben.

Mittwoch, 28. Mai 2008

Lang

Habe geträumt, dass ich rechts, am Übergang zwischen Kinn und Hals ein paar lange Haare zu erfühlen. Eins habe ich mir ausgerissen, habe mich wirklich sehr gewundert, wie lang das geworden war, ohne dass ich es gemerkt hatte. Die Haare waren grau. Nicht weiß, nicht wie die eines alten Menschen, sahen aber schon nach einer guten Portion Lebenserfahrung aus.
Ich war im Zweifel, ob ich die anderen Haare weiterwachsen lasse oder ob ich dem Impuls nachgebe, sie auszureißen.

Dienstag, 27. Mai 2008

die perfekte Rasur

Auf einer Seite über Männer in Frauenkleidung gibt es eine detaillierte Anleitung für die perfekte Rasur. So werden die rasierten Stellen garantiert glatt wie ein Babypo: Crossdress

Das dort notierte Zitat von Tucholsky ist auch nicht schlecht:

Die Frauen haben es ja von Zeit zu Zeit auch nicht leicht. Wir Männer aber müssen uns rasieren.


Ich find mein Leben übrigens leicht (wenn auch mit großen Herausforderungen). Und rasieren brauch ich mich ja auch nicht mehr ;).


Foto: R.B./pixelio

Freitag, 16. Mai 2008

Körpergefühl

Ich habe in den letzten Tagen sehr mit meinem Aussehen gehadert. Auslöser war ein aktuelles Foto, auf dem ich mich einfach nur fürchterlich fand - mein Umfang, meine Haltung, überhaupt alles ...
Dieses Foto entspricht nicht meinem Körpergefühl. Ich genieße es, ich zu sein, ich mag Sonne, Wasser, Berührungen, ich wohne gern hier drin. Ich bin glücklich, dass dieser Körper mir ein wunderbares Kind geschenkt hat, ich genieße alle Sinnesfreuden ;).
Warum bringt mich so ein Foto dann so aus dem Konzept?
Den Frieden mit mir selbst habe ich dann gestern auf meinem Weg durch die Stadt gefunden. Ich sah viele sehr attraktive Frauen - viel schlanker als ich, mit glatter, haarloser Haut, langen Kopfhaaren, mehrere, bei denen ich dachte: einfach perfekt. Ich habe mir bei jeder die Frage gestellt, ob ich gern mit ihrem Körper tauschen würde. Und die Antwort war immer ganz klar: ich will in diesem Körper leben. Ich weiß nicht warum. Es ist einfach ein ganz tiefes gutes Gefühl, dass ich bei mir bleiben will, dass das genau richtig ist.

Wilson's Blogmanac

Hier ist ein Blogeintrag in englischer Sprache unter dem Titel: "Feast day of St Wilgefortis, or Uncumber" (zum 3. Eintrag für den 20.7.2006 scrollen), mit einem Foto einer seeeehr bärtigen Frau.

Japan

Bei den Ainu (Ureinwohner Nord-Japans) tragen die Frauen den „Ainu-Bart“, der als Zeichen dafür tätowiert wird, dass sie reif für die Ehe sind.
Quelle: Wikipedia. Auf dieser Seite gibt es Fotos von Frauen mit tätowiertem Bart: Ainu

Mittwoch, 16. April 2008

vergessen

Ich hatte in den letzten Tagen sehr viel Trubel, kaum Zeit und Lust für andere Dinge außer Arbeit, Familie und ein bisschen Erholung.
Dass da irgendwas mit zu viel Haaren war in meinem Leben, habe ich vollkommen vergessen.
Hurraaa - es wird unwichtig! In nicht allzuweiter Zukunft muss ich vielleicht kaum noch Gedanken an dieses Thema verschwenden, sondern kann einfach so sein, wie ich bin.

Freitag, 4. April 2008

wütend

Ich habe jetzt doch mal in der Endokrinologie angerufen, um zu fragen, warum ich bisher die Laborergebnisse nicht zugeschickt bekommen habe.
Ich war natürlich (naiverweise?) davon ausgegangen, dass die MIR zugeschickt werden.
Ich bin die Betroffene, ich bin erwachsen, mündig, ich kann für alles Mögliche die Verantwortung übernehmen. Es geht um meinen Körper - und die schicken die Ergebnisse nicht am mich, sondern ausschließlich an den Allgemeinarzt, der mich überwiesen hatte?
Scheiße. Ich möchte bitte für voll genommen werden. ICH möchte entscheiden, wann ich zu welchem Arzt gehe. Und wenn ich bei einem war, möchte ICH gern die Ergebnisse sehen.

So. Was mache ich jetzt? Böse Mail an die Endokrinologie schreiben?
Brav einen Termin beim Allgemeinarzt ausmachen? Oder dort um Herausgabe der Ergebnisse bitten?
Ich will doch einfach nur die Werte sehen, selbst rauskriegen, was sie bedeuten, und wenn ich es dann noch brauche, mit dem Arzt reden.

Was würdet ihr jetzt machen?

Donnerstag, 3. April 2008

Untier

Meine Tochter heute beim Spielen:
"Du bist jetzt das Monster, und ich bin die Prinzessin (ja klar ;) ), und du musst mich fangen."
Ich, leicht unwillig: "Warum muss ich immer das Monster sein? Bin ich etwa wirklich so schrecklich?"
Sie: "Nein, das ist, weil du da unten Haare hast."
In meinem Kopf rattert es. Was meint sie mit "da unten"? Die Unterschenkel? Ja, die sind bei Mostern gewöhnlich reichlich behaart. Bei mir auch. Oder meint sie etwa ...? Aber da kommt sie mir schon zur Hilfe: mit einer Handbewegung am Kinn.
Ah ... Komisch, daran hätte ich jetzt wirklich zuletzt gedacht.
Übrigens - ich hab nach langer Zeit wieder in den Vergrößerungsspiegel geschaut. Die Haare wachsen jetzt seit dem 8.3. relativ ungestört (an dem Tag habe ich mir ca. 100 Stück ausgezupft *zugeb*). Zwischendrin hatte ich mal den Eindruck, dass sie sehr üppig sind. Aber jetzt grad wieder gar nicht. Ich sehe nicht sehr viel mehr als zu den Zeiten, als ich täglich epiliert habe. Ja gut, ein paar vereinzelte sind schon ziemlich lang (knapp 1 cm?), aber von Bart kann ich wirklich nicht reden.
Irgendwie habe ich grad auch den Eindruck, als wären es mächtig viel weniger geworden. Muss direkt morgen bei Tageslicht nochmal gucken.

Dienstag, 1. April 2008

fast

Heute war ich verdammt nah dran am Epilieren. Ich habe mich kurzfristig entschlossen, eine Bekannte zu besuchen, die ich seit sehr langer Zeit nicht gesehen habe. Ich hab meine Ängste mit mir selbst durchgesprochen und gemerkt, dass da nichts unüberwindbares ist.
Auf dem Hinweg in der Bahn habe ich mich sehr beobachtet gefühlt - es war gleißendes Licht, und es waren sehr viele Leute unterwegs, die teilweise nah an mir dran standen.
Ich war sehr froh, dass meine Tochter bei mir war und unbefangen mit mir redete und scherzte.
Das Treffen selbst war ok, das Thema meiner Haare wurde nicht angeschnitten, wir haben einen sehr angenehmen Nachmittag verbracht.

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